Selbst die Berliner Morgenpost berichtet schon über Tantiemenmodelle. Zwar nur indirekt, dennoch zeigt sie deutlich auf, wieviele Menschen nach einer Tätigkeit wünschen, die ihnen freie Selbstbestimmung von Zeit durch Tantiemen erlaubt.

Der Montagsblues macht jeden schlapp

Für 80 Prozent der Deutschen ist Montag der schlimmste Tag - Forscher erklären, warum das so ist. Wir empfehlen diesen Artikel der Berliner Morgenpost zu kombinieren mit guten Tantiemenmodellen und als Anlass für ein Gespräch zum Thema zu verwenden.

Müde vom entspannten Wochenende? Ein Mini-Jetlag ist schuld

Es ist Montag, die Menschen fühlen sich schlapp. Fast 80 Prozent der Deutschen sind Montagmorgenmuffel, ergab eine Befragung des Hamburger Marktforschungsinstituts “Ears and Eyes”. Aber warum eigentlich? Warum ist der Montag schlimmer als der Dienstag, Mittwoch, Donnerstag?

Darauf haben Forscher jetzt eine Antwort. Jürgen Zulley, Leiter des schlafmedizinischen Zentrums an der Universitätsklinik Regensburg sagt: Grund ist nicht der Montagmorgen. Es ist die Nacht davor. “Fragt man Menschen, wann sie am schlechtesten schlafen, bekommen Sie immer wieder die gleiche Antwort: in der Nacht von Sonntag auf Montag”, sagt Zulley. Jeder Achte gibt an, sich montags unausgeschlafen zu fühlen. Der Grund? Die Menschen fürchten die Qualen des Montagmorgens schon am Sonntag: Aufstehen, Chef, Maloche. Das Grübeln stört die Nachtruhe.

Doch nicht nur die Nacht davor lässt den Montag zum schlimmsten Tag werden. Dazu kommt ein Art Mini-Jetlag, der den Menschen zu schaffen macht. Viele Menschen leiden morgens unter “sozialem Jetlag”, sagt der Rhythmusforscher Till Roenneberg vom Institut für Medizinische Psychologie an der Universität München. Roenneberg hat 40 000 Menschen aus Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern in einer großen Studie auf ihre “zirkadianen Gewohnheiten” befragt: Wann gehen die Menschen am liebsten ins Bett, wann können sie problemlos aufstehen, wann müssen sie aufstehen und wie viel Zeit verbringen sie im Licht? Roenneberg fand heraus, dass es zwar verschiedene Typen gibt - die klassischen “early birds” und Nachteulen. Alle haben einen 24-Stunden-Rhythmus, der sich an den Wechsel von Tag und Nacht hält, sich in den optimalen Schlafenszeiten aber immer etwas unterscheidet. Doch egal ob Eule oder früher Vogel: Montags gilt für alle das Gleiche, der Rhythmus ist aus dem Takt.

Am härtesten sind montags allerdings die Eulen betroffen. Vergeblich versuchen sie, ihre innere Uhr mit den äußeren Widrigkeiten abzugleichen. Sie kämpfen gegen Übermüdung, weil “ihre Zeit einfach noch nicht gekommen ist”. Der Montagmorgen schlägt aufs Gemüt. Das Gefühl kommt einer Verfassung nah, die auch Gefängnis-Insassen kennen, glaubt Stefan Klein, Autor des Bestsellers “Die Glücksformel”. “Am Montag müssen wir uns nach zwei Tagen Freiheit plötzlich wieder fügen”, sagt Klein. Das Gefühl der Fremdbestimmtheit sei etwas, das die Menschen hochgradig stresst. “Sogar Tiere reagieren darauf mit Depressionen”, sagt Klein, “den Menschen macht das Gefühl langfristig krank.” Das zeigt eine Studie an mehr als 10 000 britischen Beamten. Ergebnis: Wer ganz unten in der Hierarchie stand, meldete sich nicht nur drei Mal so häufig krank wie sein Chef, sein Sterberisiko war fast ums Dreifache erhöht. “Nichts wirkt sich so stark aufs Wohlbefinden aus, wie das Maß, seine Zeit selber einteilen zu können”, schreibt Klein.

Hamburger Forscher haben einen weiteren Grund für den Montagsblues gefunden: den Chef. 42 Prozent der Frauen und 36 Prozent der Männer fühlen sich bei Arbeitsbeginn von ihm genervt, ergab die Studie der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung.

Dass man den Montagsblues nicht hinnehmen muss, das brachte schon in den 70er Jahren der US-Stressforscher Richard Lazarus in die Diskussion. Lazarus macht jeden selbst verantwortlich für die Intensität von Stress und schlechten Gefühlen. Der Hirnforscher wies durch Messungen der Stresshormone im Blut nach, dass wir das Ausmaß des Stressgeschehens beeinflussen, wenn wir anders reagieren - durch eine neue Sicht der Dinge. Auf den Montag übertragen heißt das: Am besten übersteht derjenige den schlimmsten Tag der Woche, der nicht schon sonntagnachmittags über den Montagmorgen nachgrübelt.

Dieser Artikel zeigt sehr gut, dass ein Großteil von Menschen sich danach sehnt, die Prinzipien anzuwenden, die auch Menschen mit Tantiemenzahlungen geniessen können. Wer in einem Gespräch hier merkt, dass Bewusstsein für die Schaffung von mehr Zeit besteht, der kann prima ansetzen und damit helfen Lösungen für Tantiemenaufbau zu entwickeln.