Do 4 Jan 2007
Gute Empfehlungen
Publiziert von hyperword under Persönlichkeitsentfaltung
Wer Tantiemen verdienen mag, der sollte bereit sein, vorbehaltlos gute Empfehlungen auszusprechen, ohne gleich an den Gewinn zu denken. Oftmals ist das sogar schädlich, wenn man nur etwas empfiehlt, weil man daran seine 30% verdient. Eine Empfehlung ist dann eher mit einem “Verkauf” gleichzusetzen. Und Verkauf hat in der TV-und Werbegesellschaft einen Ruf, des schnellen Geldes des Sofortprofits wegen, ohne Rücksicht auf Verluste. Kaum einer dachte bisher daran, wie es wäre, wenn man etwas einfach nur auf Basis einer Empfehlung kaufen würde. Empfehlungen erfordern hohe Ansprüche an die Qualität eines Produktes, denn man hat schliesslich seinen guten Ruf zu verlieren. Wer gute Tantiemen verdienen möchte, sollte daher auch bereit sein, Dinge, die objektiv wirklich gut sind zu empfehlen und Menschen damit zu zeigen, dass man es gut mit ihnen meint. Gute Tantiemenmodelle basieren daher nicht darauf, dass man “an” jemanden verdient, sondern “Gemeinsam mit” jemanden “in zweiter instanz”. Denn erst, wenn etwas wirklich gut war, dann darf - ganz natürlich - auch eine Tantieme an den Urempfehlungsgeber fliessen. Oftmals ist dies zwar noch nicht so, aber davon profitieren dann die Unternehmen, die man damit natürlich unterstützt. Nur wenige Unternehmen sind bereit, für diese zweite Instanz einer Empfehlung auch zu entlohnen und den daraus gewonnenen Mehrwert mit ihren Empfehlungsgebern zu teilen. Gute Unternehmensansätze sollten ethisch sein und den Menschen in den Mittelpunkt stellen, nicht den Verkauf.
