Di 6 Feb 2007
Klassentreffen als Tantieme der Bildungspolitik
Publiziert von hyperword under Smalltalk
Ein Klassentreffen zeigt ausgezeichnet, was Menschen mit ihrer Bildung anwenden konnten. Beim Klassentreffen wird vielen Menschen deutlich, dass isoliertes stumpfes Auswendiglernen von Fakten sie nicht wirklich weiterbringt in einer sich ständig weiterentwickelnden Wissensgesellschaft. Lebenslanges Lernen, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, aber auch Werte wie Familie, Kinder und Älterwerden können Themen sein, die sehr gut auch auf das Thema “Konsequenz, ErFOLGen und Tantieme” bringen lassen. Gerade beim Klassentreffen sollte man jedoch einige Punkte beachten, Vergangenheit und Zukunft in ein hochwertiges Gespräch einzubetten…
Klassengespräche und Pausengespräche
Geht man zu einem Klassentreffen, fühlt man sich leicht zurückverstetzt in jene Zeiten in denen man selbst noch einen anderen Ruf genossen hat. Man wird sich zwar Themen bewusst, wie Altern und Generationenvertrag, doch gehören Vertiefungen solcher Themen niemals in oberflächlichen Smalltalk und Pausengespräche. Zumindestens nicht mit dargebotener Lösung. Eher kann und soltle es bei hochwertigen Gesprächen darum gehen, sich für den Menschen, seine Entwicklung und seinen Freundeskreis interessieren. Erstens lernt man dadurch neue Menschen kennen und zweitens ist es für die eigene Reflexion und den Vergleich auch wichtig, wie haben sich andere im Vergleich zu einem selbst entwickelt.
Klassentreffen, Zweiklassengesellschaft und Zweiklassenmedizin
Oftmals wird man feststellen, dass auch bei einem Klassentreffen noch die selben Smalltalkthemen gesprochen werden wie früher. Auch ähnliche Witze werden auf Klassentreffen gemacht und wer geht mit wem, das ist eh eine Frage, die manch heiteres Gespräch erzeugt. Auf einem Klassentreffen sollte man diesen Dingen fröhnen und vor allem Spass dabei haben. Man wird schnell selbst spüren, mit wem man heute zusammen Tantiemenmodelle entwickeln wollen würde und mit wem nicht. Da man bei guten Tantiemenmodellen auch nicht etwas “verkauft”, sondern lediglich empfiehlt, ist es besonders angenehm ein vorbehaltloses unvoreingenommenes Smalltalkgespräch zu führen, aus dem heraus sich zeigt, welche Perspektive der Klassenkamerad auf Themen wie Zweiklassengesellschaft oder gar Zweiklassenmedizin hat. Natürlich sollte man diese Themen nur anschneiden und hier keinen Vortrag halten. Es lohnt sich jedoch herauszufinden, ob der Gesprächspartner regelmässig Nachrichten sieht und überhaupt am bewussterem Leben interessiert ist. Schaut er nur Fern so ist er auch fern jedweder guter Tantiemenmodelle, dann sollte er lieber weiter verkaufen und Zeit gegen Geld tauschen. Das muss auch nicht schlimm sein, solange man den Menschen in seinem Kontext betrachtet und in seinem Werdegang und Qualitäten akzeptiert.
Im Zweit-Termin zum Karaoke
Eine gute Idee ist es, beim Klassentreffen also wirklich Spass zu haben, auch mal einen zu heben, locker hochwertigen Smalltalk zu führen und wenn man merkt, bei einem Gespräch ist mehr als ein Prosit dahinter, dann kann man einen Zweit-Termin vereinbaren mit einem lockeren Biertischgespräch. Auf keinen Fall sollte man während eines Klassentreffens jedoch zuviel von Weiterdenken, Tantieme und Co sprechen, da viele diese Dinge nur von den Tantiemenbeziehern mainstreambezogener Charts kennen. Keiner wird in einem solchen Kontext glauben, dass dies auch ohne Singen möglich sein kann. Viele Menschen sind auch einfach viel zu sehr beschäftigt, um hier weiterzudenken und daher ist es gut, auf dieser Smalltalkwelle mitzuschwimmen und sich als guter Sponsor gezielt die Menschen auszuwählen, mit denen man kreativ sein kann, z.B. Karaoke singen würde, ein Musikstudio kaufen würde, um eine tantiemenabwerfende CD produzieren zu lassen…
Qualitätsfragen für Schüchterne
Natürlich weiss jeder Kenner guter Tantiemenmodelle, dass dies auch viel einfacher, durch Austausch einer Mahlzeit, geht, die preiswerter ist als die Cocktail an der Bar beim Klassentreffen… Doch beim Klassentreffen ist es wichtig, sich überhaupt erst einmal mit dem Menschen zu befassen, vorbehaltlos, ohne ihm ein Produkt oder ein Sponsoring Gesangstraining für die Chartlisten verkaufen zu wollen. Also ist es gut, wenn erstgenannte Fragestellungen nach klassischen Tantiemenmodellen Voraussetzung sind, um Menschen indirekt den Unterschied zu Direktvertrieb näher zu bringen. Natürlich ist es Grundvoraussetzung, ein Tantiemenmodell zu empfehlen, welches erst gar keinen Verkauf zulässt. Die meisten Menschen sind schliesslich schüchtern und wollen nichts verkaufen und übrigens, gerade auch bei einem Klassentreffen, nichts verkauft bekommen. Zunächst aber sollte man feiern und gemeinsam über Gott und die Welt plaudern. Ein Gespräch für Biertrinker kann dann 3 Tage später darauf folgen… Vorausgesetzt man fühlt sich in die Fragestellungen des Gesprächspartners ein. Und den interessiert nicht Gesundheit oder, Qualitätskriterien bei Cocktails, sondern, wie er sich selbst mehr Klasse verleihen kann.
