Di 16 Jan 2007
Kriterien für guten Stil
Publiziert von hyperword under Persönlichkeitsentfaltung, Stoffe des Lebens, Zeitgeist
Guter Stil hat viel mit seinem wortwörtlichen Ursprung zu tun. Stil kommt von “stylus” = “Stiel”. Ob damit der Stil von manch Appelgribsch gemeint ist, der heutzutage nicht mehr mitgegessen wird, oder der Federkiel, das mag jeder selbst beantworten…
Stil und Beziehungsaufbau
Eines steht fest. Stil hat sehr viel dami zu tun, dass man im wortwörtlichen Sinne einen “Stiel” eine Bezugslinie herstellt zwischen scheinbar auf den ersten Blick verschiedenen Objekten. Das mag eine Bezugslinie, gemeinsame Sprache, Farbe oder Gesetzmässigkeit sein, oder kann sich auch in harmronie, sprich “Gleichklangesetzen” wie goldener Schnitt wiederspiegeln. Wer das einmal übt, wird sehen, dass sich jede Sache der Welt letztlich auf den selben Kern zurückführen lässt. Diese Seele deutlich zu machen ist das Werk guter Künstler, bei denen “Kunst” noch von “Können” kommt. Da heutiges Mäzenatentum nicht mehr ausgeprägt ist, entwickeln sich immer modernere Methoden, Stiltreue und Konsequenz zu belohnen.
Stil und Lebensziel
Stil hat viel damit zu tun, was man selbst im Leben erreichen möchte. Viele Menschen tun das, was andere ihnen sagen, ohne für sich ein Selbstbild zu entwickeln und Maßstäbe (man könnte meinen Stiele:-) ) die einem Leitlinie zu seinen Zielen sind. Gut also, wer sich(t) auf die Suche begibt, seinen Stil zum Erobern seines Lebensziels zu finden. Das kann unterschiedlich sein, wichtig ist, dass man sich selbst treu bleibt und sich nicht von TV-& Zuckergesellschaft einen “Stil” aufbürden lässt. Es gibt viele Menschen, die “Stil” und “Markennamen” von anderen Firmen übernehmen. Gut für die Firmen. Schlecht für die Entwicklung des eigenen Lebenziels. Verbunden mit schlechtem Lebenstil, und das muss nicht nur schlechte Ernährung sein, versuchen viele Menschen, ihre nicht entdeckten Ziele mit Fassadenmarken zu übertünchen. Statt “selbst” ihre beste Marke zu sein tut der “Mainstream”, was andere sagen.
“Die meisten Menschen werden als Original geboren und sterben als Kopien…”
Lebensziel belohnen durch Tantiemen
Wer sich einmal damit befasst, was er wirklich vom Leben erwartet, wird sehen, es ist weder Geld, es ist weder Reichtum, es sind Beziehungen, Beziehungen, die bereichern und auf ethischen Grundfesten, wie Aufrichtigkeit, Freundschaft und Geselligkeit basieren. Der Mensch ist ein Gesellschaftswesen und Menschen Perspektiven aufzuzeigen, wie sie aus ihrer Situation heraus Werte schaffen können. Das kann ein Lebensziel sein, das sogar noch Tantiemen schafft.
