Do 1 Feb 2007
Vorsorge verstärken aus Angst vor Altersarmut
Publiziert von nutriviva under Stoffe des Lebens
Umfrage offenbart große Lücken in der Rentenvorsorge. Aber nur jeder
Dritte will sich stärker privat absichern. Gut, wenn man hierzu ein Tantiemenmodell empfehlen kann, bei dem Gesundheitsvorsorge mit Rentenvorsorge kombiniert wird…
Die Berliner Morgenpost veröffentlichte einen Artikel in dem sie schreibst, dass in Deutschland die Angst vor der Altersarmut wachse –und dennoch seien derzeit nur
die Wenigsten zum Ausbau ihrer Altersvorsorge bereit. Dies ginge aus einer Allensbach-Umfrage im Auftrag der Postbank hervor. Demnach meine fast jeder zweite Bundesbürger (46 Prozent), nicht ausreichend für das Alter abgesichert zu sein. Nur noch 35 Prozent finden ihre Vorsorge ausreichend.
Allerdings planen nur 32 Prozent der Deutschen, ihre Vorsorge zu verstärken.„Dies ist der niedrigste Wert, den wir je im Laufe unserer Studien seit 2003 ermittelt haben“,
sagte Postbank-Privatkunden-vorstand Wolfgang Klein und sprach von einem schockieren- den Resultat.
„Jeder sechste künftige Rentner befürchtet sogar, dann seinen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln nicht bestreiten zu können.“
Das Vertrauen der Deutschen in die Stabilität des staatlichen Rentensystems ist zwar über die Jahre hinweg gesunken – fast 90 Prozent haben wenig oder gar kein Vertrauen in die staatliche Rente. Grundsätzlich halten aber 70 Prozent die staatliche Rente für die ideale Form der Alterssicherung. Trotz der wach senden Beliebtheit der RiesterRente hätten gerade mal acht von insgesamt 30 Millionen Berechtigten einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen, kritisierte Klein. Außerdem reiche Riester nicht, um Versorgungslücken zu schließen. Für mehr private Altersvorsorge würden sich 50 Prozent bei Restaurantbesuchen einschränken, 45 Prozent beim Autokauf und 37 Prozent beim Urlaub.
Hier ist es gut, die Bezüge zu Geldeinsparung für Autofahrer und jeweils für Nutzer von “natürlichem Sprit für den Körper” und damit verbundenen Rentenaufbau darzulegen.
Eine Pflicht zur privaten Altersvorsorge lehnt die Mehrheit (54 Prozent) ab. Allerdings fänden es etwa zwei Drittel gut,wenn für Berufsanfänger eine betriebliche Altersversorgung vorgeschrieben wäre. Um finanzielle Lücken im Alter auszugleichen, würden 68 Prozent einen Nebenjob annehmen, 38 Prozent über die gesetzliche Altersgrenze hinaus arbeiten – oder aber (21,9 Prozent der unter 30-Jährigen) in ein Land mit niedrigeren Lebenshaltungskosten auswandern. Für die Studie befragte Allensbach 2077 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger im Alter ab 16 Jahren.
Dieser Artikel der Berliner Morgenpost zeigt sehr gut, dass man Menschen nur dann an Vorsorge heranführen kann, wenn sie damit Geld verdienen, ohne Versicherungsvertreter sein zu müssen. Gut, wenn es solide Tantiemenmodelle gibt, die hier Abhilfe schaffen.
