Do 15 Feb 2007
Tantieme durch Film: “How to cook your life”
Publiziert von hyperword under TV-& Zuckergesellschaft
Der Film “How to cook your life” ist ein exzellenter Film, um ins Gespräch zu kommen zu guten Lebensrezepten. Er beschreibt die Formen “Du bist, was du isst” und ergänzt sie sogar und sagt, dass Essen sogar bewusstsein erweitern kann. Gut diesen Film “How to cook your life” als Anregung zu nehmen, sich einmal mit Tantiemenmodellen zu befassen…
Die Regisseurin Doris Dörrie stelltte auf der Berlinale ihren Dokumentarfilm “How to cook your life” vor. In “how to cook your life” begleitet Doris Dörrie den kochenden Zen-Lehrmeister Edward Brown bei seinen Koch-Seminaren. Darin wird ein bewussterer Umgang mit Essen propagiert, eine Abkehr vom Fastfood. Für den Zen-Meister ist Essen Kultur und Fast Food ein Zeichen dafür, dass etwas gehörig schief läuft in dieser Gesellschaft. Dabei geht es natürlich nicht ohne Klischees. Zwischen den Bildern von leckerem farbenfrohem Gemüse werden dicke Amerikaner gezeigt, die sich fettige Pommes in den Mund schieben. “Man ist, was man isst”, erklärt dazu ein freundlich lächelnder Buddhist. “Wer zu viele Hamburger isst - wird irgendwann selbst zum Hamburger.” Dem Zuschauer vergeht der Wunsch nach Popcorn und Cola.Der Film passt exellent auch zum Film “Supersize me” oder “Reiche essen keine Hamburger“.
Als Sinnbild für die “Slowfoodbewegung” wählt der Film die Schnecke. Der Film regt an, sich mit nachhaltigen Modellen nicht nur bei Kochen zu befassen, sondern generell sein Leben bewusst zu geniessen und und das gelänge aber nach dem Kochkurs von Edward Brown auch recht gut. Der Film regt an, öfters auch mal mit der Familie gemeinsam zu kochen und das nicht unter dem Motto “schnell! schnell!” und Fastfoodmentalität.
Brown selbst sieht sich nicht als Missionar des Kochens. Es gehe ihm lediglich darum, mehr Aufmerksamkeit für das Essen zu erreichen und so unter anderem Essen auch als Kommunikationsmöglichkeit zu erkennen. Brown ermutigt Menschen, wieder die Kunst des Kindseins zu erlernen, auch ruhig mal Fehler zu machen. Der Film mach Mut, das Kochen auch mal selbst zu probieren. Zum anderen will er grundlegende Dinge wie Geschmack vermitteln: “Wenn man etwas aufmerksamer isst, lernt man Zutaten kennen und wie man sie einsetzt. Dann hast du dieses Wissen in dir und du kannst ihnen folgen und nicht irgendwelchen Ratgebern von außen”. Der Film passt exzellent zum Bild “Dein Körper soll Deine Tantieme sein“.
