Mo 4 Jun 2007
Tantiemen durch Elevator Pitch
Publiziert von hyperword under Stoffe des Lebens
Ein Elevator Pitch ist einfach übersetzt ein “Fahrstuhlgespräch”. Da jedoch die Imagetantiemen dieser “Verdenglischung” Früchte tragen, dient ein solcher Pitch auch, Tantiemen bewusst in 30 Sekunden zu präsentieren.
Elevator Pitch Definition
Ein Elevator Pitch ein kurzer Überblick einer Idee für ein neues Produkt, eine Dienstleistung oder ein Projekt und bedeutet „Aufzugspräsentation“. Die Bezeichnung stammt daher, dass der Pitch (das Verkaufsgespräch) in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt (ca. 30 Sekunden) durchgeführt werden kann
Checkliste für eine anziehende “Aufzugspräsentation”
Die Herausforderung in einem Elevator-Pitch, Tantiemen bewusst zu machen, ist vorwiegend neugierig zu machen.Wichtig ist es, wie beim Aufzug, die Richtung des Gesprächpartners zu erkennen und seine Energien wiederzuspiegeln. Schreibt man einen Elevator Pitch vor, so kommt meist ein platter Werbetext heraus, der laut nach Aufmerksamkeit schreit anstatt eine freundliche und mitunter auch spontane Einladung zum Gespräch über Tantiemenaufbau zu sein. Die folgenden Tipps helfen dabei, den Gesprächspartner, egal ob im Fahrstuhl oder Kantine emotional anzusprechen und neugierig zu machen.
1. Wen gewinnen?
Wichtig beim kurzen flotten Elevator Pitch ist sich zu fragen, wem man etwas erklärt. Seiner Oma, seinen Kunden, Partnern oder gar Geldgebern? Man stelle sich vor, wie man zu einem - am besten persönlich bekannten - Mitglied seiner Zielgruppe spricht. Wie würde das Gesagte auf die Zielgruppe wirken? Wie wäre die Reaktion? Man beginne mit einem Elevator Pitch für die wichtigste Zielgruppe und formuliere Varianten für andere Zielgruppen, falls nötig.
2. Gewinnender Einstieg?
Ein guter Elevator Pitch verwendet fast immer ein Bild, ein Metapher oder ein Beispiel. Auch eine gute Frage, eine Geschichte oder eine erstaunliche Information
schafft Interesse. So gewinnt man die Aufmerksamkeit des Zuhörers. Wer wirklich gut Tantiemen bewust machen möchte, kann ein solches Element einsetzen, eines, das möglichst das aufgreift, was der Gesprächspartner eh schon kennt. Ähnlich wie bei Lernprozessen verknüpft der Gesprächspartner es mit einer bekannten positiven oder negativen Erfahrung. Ein Bild oder Beispiel ist deshalb so wichtig, weil es beim Zuhörer Assoziationen weckt und den Inhalt des Pitches besser erinnerbar macht. Es verankert die Botschaft tief im Gehirn des Zuhörers. Im entscheidenden Moment (zum Beispiel wenn einer seiner Bekannten nach Deiner Dienstleistung fragt) erinnert er sich an das Prinzip, Tantiemen z.B. mit Bildern, oder Kuchen oder einem anderen beliebigen Beispiel aufzubaue und die Dir verwendete Metapher beginnt Früchte zu tragen.
3. Anschauliche Sprache? Begeisterung?
Werde so konkret wie möglich. Abstrakte Formulierungen, Abkürzungen und Fachbegriffe ermüden den Gesprächspartner schnell. Man sollte eine bildhafte Sprache verwenden. Und Aussagen durch die entsprechende Körpersprache unterstreichen. Wer z.B. von einem Chartmusiker aus dem Radio spricht, der kann die Begeisterung wunderbar weitergeben, den Song trällern und den Gesprächspartner nach seinem eigenen Lieblingssong fragen. Die Übergangsfrage, warum und ob der Star Tantiemen verdient ist ein Kinderspiel und den Gesprächspartner zu fragen, ob man nicht selbst diese Prinzipien nutzen wollen würde, ohne aber zu singen setzt dem Pitch die Krone auf.
4. Welches Problem lösen? Was hat der andere davon?
Beim Elevatorpitch sollte man nicht die Geschäftsidee, das Produkt, die Dienstleistung beschreiben, sondern erklären, möglichst anschaulich, welches Problem des Zuhörers diese lösen werden. Sobald der Zuhörer erkennt, dass sich für ihn wichtiges Problem lösen lässt, ist seine Aufmerksamkeit gewonnen. Er wird fragen, wie genau sich das Problem löst. In diesem Moment hat der Elevator Pitch seine Aufgabe erfüllt. Vielleicht geht es dem Gesprächspartner aber auch gar nicht um die Lösung eines Problems, sondern es lässt sich für sein Engagement ein Vorteil versprechen. Man sollte überlegen, was sich tu lsst, um ihn erfolgreicher werden zu lassen, in dem, was er BISHER tut. Denn Tantieme z.B. möchte eigentlich jeder. Wenn er es in seinem bisherigen Beruf aufbauen könnte, dann wird er dankbar für eine Empfehlung sein.
5. Der Unterschied von anderen?
Wenn es wirklich das Gegenüber ein relevantes Problem ist, das sich lösen lässt, dann haben wahrscheinlich auch schon andere eine Problemlösung angeboten. Warum sollte der Gesprächspartner ausgerechnet mit einem selbst zusammenarbeiten bzw. an das Angebot denken, wenn der entsprechende Bedarf entsteht? Diese Frage muss sich im Rahmen des Elevator Pitch beantworten und zwar so klar und eindeutig, dass sogar die Tante der Schwester der Oma den Unterschied verstehen würde. Also bitte keinen abstrakten “USP” und keine Latte von Argumenten, sondern einen ganz konkreten Vorteil.
6. Einladung zum Gespräch
Ein Elevator Pitch ist ein Dialog. Er lädt zum Gespräch ein. Man sollte also durchaus Fragen stellen und möglichst nah an der gesprochenen Sprache bleiben. Ein guter Test ist es, sich oder einem Kollegen den Elevator Pitch laut vorzulesen. Hast man das
mindestens einmal getan? Man sollte seinem Gegenüber deutlich machen, was man gemeinsam erreichen kann und was man dazu vom Gesprächspartner wissen muss.
7. Gelingt es Dir, den Herzschlag Deines Gegenübers zu steigern?
Letztlich ist es das Ziel des Elevator Pitches, den Gegenüber emotional anzusprechen und neugierig zu machen. Wenn sich ein echtes Problem des Zuhörers auf verständliche Weise angesprochen und glaubhaft vermitteln lässt, dass sich dafür eine Lösung besitzt, wird sich bestimmt ein viel versprechendes Gespräch entwickeln.
