Wer sich einmal mit Lernprozessen befasst hat, der weiss, dass ein Lernprozess nur dann greift, wenn man etwas neues, mit etwas bekanntem verknüpft. Ähnlich ist es bei gutem Tantiemenaufbau. Man verknüpft bestehende Melodien mit bekannten und schafft daraus einen neuen Song…

Beste Beispiele, bekanntes mit neuem zu verknüpfen, sind Tantiemenstars wie Madonna, die z.B. Liedtexte von den Abbas aufgriff, die Abbas wiederum griffen den Trend auf, der in den 60ern die Generation der Babyboomer ergriff, jene Generation, die morgen die “Generation 50 Plus” sein wird. Immer geht es darum, bestehende Erfahrungen mit neuen zu verknüpfen, genauso wie beim Sprachenlernen, wo man am besten durch die Birkenbihlmethode lernt, bei der Sprache durch direkte Verknüpfung erworben wird.
Sprache lernen durch Etymologie

Bei der Birkenbiellehrmethode geht es darum, Bezüge herzustellen zu schon bekannten Sprachen. Wer z.B. schon Französisch kann, dem ist es ein leichtes, auch noch Spanisch oder Italienisch zu lernen. Wer Lernprozesse nach verknüpfungsmethoden beherrscht, der wird sich auch interessieren, welche Möglichkeiten heutzutage in der Folgegeneration der Babyboomer bestehen, Tantiemen weltweit in 64 Ländern, im Urlaub, beim Sprachenlernen und mit Bezug zu Älterwerden und Singen aufzubauen. Wer bereits die Prinzipien von Radiowerbung kennt, dem wird es sehr gefallen, Tantiemen auch ohne Produktion eines Charthits aufbauen zu könne. Einfach durch Verknüpfung und Herausarbeiten von Bezügen. Anregungen Bezüge aufzubauen gibt es en Mass, wichtig ist, sie mit dem richtigen wirtschaftlichen Modell zu verknüpfen. Diese Modelle gibt es, und es ist gut, wenn Menschen angeregt sind, danach zu suchen. Wer sucht, der wird diese Modelle auch finden. Wie bei allen Lernprozessen müssen oftmals erst die Samen dazu gelegt sein, Früchte aus diesem Erkenntnisprozess zu ziehen. Doch eines steht fest. Früher oder später wird die Erfahrung die Bezüge lehren.

Wer fragt der führt

Ein gutes Zeichen, um Menschen für ein Ursachenbewusstsein anzuregen, ist wenn man weiss, dass sie Fragen stellen können. Fragen stellen zu können und richtig zuhören zu können, sind der Schlüssel, dem Gesprächspartner die Antwort aus sich selbst heraus geben lassen zu können. Wer Menschen kennt, die Fragen stellen, reflektiert diese Lernfähigkeit automatisch auf sich selbst. Das genau sind die Menschen, die nicht in kurzfristigen Fastfood oder schnelllebigem Verkauf denken, sondern das, was auf eine Aktion folgt zu erfragen. Und wer hier nachhaltig dranbleibt, dem ist der Weg zu Tantiemen geöffnet, ohne dafür einen Chart-Hit kreieren zu müssen. Fragen sind die Antworten ist das wohl beste Erkenntnisprinzip, das schon Sokrates beherrschte, ein Prinzip, das eher auf Walldorfschulen gelehrt wird, als an staatlichen Schulen. Dennoch, Eltern, Arbeitgeber, Unternehmer, die sich dieser Prinzipien bewusst sind, können sehr wohl zu Führungskräften im Tantiemenaufbau erblühen.