Sa 6 Jan 2007
Tantiemen für Versicherungsmakler
Publiziert von hyperword under Persönlichkeitsentfaltung, Stoffe des Lebens, Wirtschaft
Wer sich als Versicherungskenner - und Vertreter mit Tantiemen befassen möchte, sollte folgenden Prinzipien kennen und hinterfragen lernen:
Die meisten Versicherungsmakler kennen zwei Prinzipien. Entweder die Versicherung investiert das Geld in hochwertige TV-Werbespots (Hallo Herr Kaiser!), und schafft sich damit eiben guten Ruf, der durch Schlips und Kragen des “Unterschriftenholers” unterstrichen wird. Oder die Versicherung arbeitet über Empfehlungen. Der Punkt ist, dass viele Menschen mit dem Empfehlungsprinzip bei Versicherungen weniger anfangen können, als mit Empfehlungen über Fernsehwerbung. Ausserdem sind viele Versicherungsvertreter für die Allgemeinheit “zu” gut geschult, von der richtigen Schlipsbindung bis hin zur Couchposition, was vielen Menschen eher die Chipstüte aus der Hand reisst.
Viele wollen einfach lieber eine Versicherung über Fernsehen vermittelt bekommen, als über die Couch. Dazu kommt noch, das manch Versicherungsvertreter nach dem Griff zum Stift auch nach 5 weiteren Empfehlungen fragt… Das mag für talentierte Versicherungsvertreter sicherlich gut sein. Jedoch ist dieses Verhalten nicht duplizierbar und somit können dadurch auch Tantiemen nicht wirklich aufgebaut werden. Ein gutes Tantiemengeschäft für Versicherungsmakler wäre, wenn der Werbespot im Fernsehen liefe und die Zuschauer gleich direkt online unterschreiben könnten. Doch leider kostet eine Werbesekunde schier den Betrag, der klassischerweise in die Versicherungsvertreterstruktur geschüttet wird. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
Doch wie wäre es, wenn eine Möglichkeit gäbe, Vorsorge weder via TV noch über die Couch zu betreiben? Und wenn es dazu nicht um die Unterschrift unter einen 30 jähren Vertrag, sondern sagen wir unter einen 30 tägigen Vertrag gehen würde? Und dazu hätte man die Möglichkeit das, was man beziehen möchte, sogar noch direkt am eigenen Körper zu erfahren? Doch das ist nicht das wichtigste. Versicherungsvertreter werden es zu schätzen wissen, dass “essen” nichts mit “wissen” zu tun hat, und dadurch auch die “schlauste Hausfrau” eine Empfehlung aussprechen kann, und nicht statt “essen” nicht viel “wissen” muss z.B. über die demographische Entwicklung der Gesellschaft… Viele Versicherungsvertreter werden diese einfache Art von Tantiemenaufbau sehr zu schätzen und empfehlen wissen. Es lohnt sich daher egal ober Versicherungsvertreter, oder “Versicherungsopfer” damit zu befassen, wie man durch einfache Speisenumverteilung für 16 Euro pro Woche Tantiemen aufbauen kann, ohne jemals etwas verkaufen zu müssen.
Verkauf ist hier sogar verboten, aufgrund des Heilmittelgesetzes, doch das sollte man nicht erwähnen, da viele Versicherungsinteressenten sich nicht für Apothekenrecht interessieren, sie wollen einfach nur empfehlen und das gute Leben schätzen lernen…
