Fr 10 Aug 2007
Was Tantiemen mit Hirten zu tun haben?
Publiziert von hyperword under Stoffe des Lebens
Wer Tantiemen anbauen möchte, für den sind Vergleiche sehr wichtig. Nicht nur sein bisheriges Unternehmen zu vergleichen mit Menschen, die schon Tantiemen aufgebaut haben, sondern sich auch die Kunst der Einfachheit zu bewahren. Ein guter Ansatz, mit Menschen in das Thema Tantiemen zu gehen, ist der christliche Vergleich mit dem Hirtendasein…
Ein guter Unternehmer ist ein guter Hirte! Diese Aussage klingt möglicherweise etwas befremdend, doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass dieser Vergleich die Aufgaben eines Leaders sehr anschaulich darstellt.
Der Hirte hat die Aufgabenstellung, eine Herde zu weiden, zu füttern, zu pflegen, zu versorgen und zu beschützen. Er liebt seine Schafe und sorgt auch dafür, dass sich die guten Schafe fortpflanzen (multiplizieren), damit die Herde qualitativ wächst und immer bessere Ergebnisse bringt (Wolle etc.). Das ist die Rolle des Hirten im Bereich der Natur. Aber ist das nicht auch die Rolle eines guten Unternehmers?
Jemand sagte einmal: „Wir haben leider zu viele Vorgesetzte, aber viel zuwenig führende Leader!“ Welch wahres Wort. Der Mensch will geführt werden, nicht gemanagt und er sieht es auch nicht gerne, wenn ihm jemand vorgesetzt wird.
Ein guter Leader liebt seine Mitarbeiter, er tut alles, um diese glücklich und zufrieden zu machen. Er investiert in ihre Ausbildung, in ihre Persönlichkeiten, in ihre Leistungsfähigkeit, kurz gesagt: in ihr Leben, damit sie sich so gut wie möglich mit ihren Fähigkeiten verwirklichen können. Ein guter Leader schafft eine Atmosphäre in der sich die Mitarbeiter auch gerne multiplizieren d.h. sie inspirieren sich gegenseitig, nutzen Synergieeffekte und arbeiten miteinander statt gegeneinander.
Der Unternehmer als Hirte investiert nicht in erster Linie in Technik, Gebäude und Anlagen, sondern zuerst in die Menschen. Denn was nützen alle materiellen Investitionen, so nötig diese auch sein mögen, wenn die Mitarbeiter unmotiviert sind oder den Anforderungen nicht gerecht werden?
Die Beziehung zwischen dem Unternehmer als Hirten und den Mitarbeitern zeichnet sich durch umsichtige Führung, gegenseitiges Vertrauen und ein großes Maß an Freiheit aus. Diese Rolle verlangt dem Unternehmer einiges ab, dient aber langfristig dem Interesse aller und sichert somit nachhaltige Tantiemen.
Wichtig beim Gesprächsaufbauhier, noch nicht zu erwähnen, dass gute Unternehmen auch eine übersichtliche Zahl, von sagen wir 12 Menschen qualitativ fördern und dies auch in gute Auszahlungspläne, sagen wir “Aussaatpläne” integriert ist. Hierzu lohnt auch ein wirtschaftlicher Vergleich von Marketingplänen.
